Vereins-Chronik PDF Drucken E-Mail
1860  60 Mitglieder unterzeichnen am 8. Oktober die Vereinssatzung und gründen offiziell den "Turnverein Rodach".
1865  findet die erste Fahnenweihe statt. 
1871  stellt der Verein eine Feuerwehrgruppe.
Am 29. Oktober wird ein Stiftungsball veranstaltet. Außer den Vereinsmitgliedern haben nur "anständige Personen" Zutritt.
1872  wird der ehemalige Turnwart, Leonhard Blöck, zum Ehrenmitglied ernannt.
1873  Gottfried Körner wird ebenfalls Ehrenmitglied.
Das 3. Nordfränkische Gauturnfest findet in Rodach statt.
Gründung eines 2. Turnvereins (Jahn)
1874 Am 14. Juni wird ein "Sommerturnplatz" eingeweiht.
1876 Im Sommer wird an den Schulgeräten auf dem Schulhof geturnt, später werden die Übungsstunden wegen verschiedener Störungen durch Gegner wieder ins Schützenhaus verlegt.
1884 wird ein Turnverein neu konstituiert 
1890  Am 10. August findet in Rodach das Gauturnfest statt, 14 Gastvereine nehmen daran teil. 
1891 Am 23./24. August wird eine von den Fahnenjungfrauen gestiftete Vereinsfahne feierlich eingeweiht.
1893 hat der Verein 71 erwachsene Mitglieder. 
1896  beschließt man den Austritt aus dem Turngau Henneberg und die Anmeldung beim Thüringisch-Fränkischen Gau, da die Verkehrsanbindung durch die 1892 eröffnete Bahnlinie nach Coburg wesentlich besser ist. 
1900  Der langjährige Vorsitzende Phillipp Hüller wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 
1901  32 Vereine nehmen am 29. Thüringisch-Fränkischen Gauturnfest teil, das am 6./7. Juli in Rodach stattfindet. 
1903 besucht man das Deutsche Turnfest in Nürnberg. 
1909  Erneuter Wechsel des Turnlokals vom "Deutschen Kaiser" zum Schützenhaus. 
1910 feiert der Verein sein 50. Bestehen im schlichten Rahmen.
1911 wird offiziell am  20. und 21. Mai das 50. Stiftungsfest gefeiert.
1912  Da der Fußballclub Germania den Sportplatz am Sonntag früh benutzt, wird vom Turnverein beschlossen, keine Fußballstunde einzuführen.
1913  wird August Genßler zum Ehrenmitglied ernannt. 
1914  bis 1918 ruht wegen des I. Weltkrieges weitgehend die Vereinstätigkeit. 
1919  Am 23. 6. wird eine Fußballabteilung gegründet.
Ernannt werden folgende Ehrenmitglieder: Berthold Friedrich I, August Körner, Johannes Stauch, Anton Bräcklein, Alfred Steiner, Herbert Boßecker, Max Fischer. 
1921  findet das erste Thüringisch-Fränkische Gauturnfest  nach dem Krieg mit über 800 Wettkämpfern in Rodach statt. 
1922  zählt der Verein 320 Mitglieder 
1926  wird Oberturnwart Max Heublein Ehrenmitglied 
1927 wird bei den "Freien Turnern" und im Turnverein Handball gespielt. 
1931  tritt der Fußballclub geschlossen zum Turnverein über. Der Verein kann vier Handball-, zwei Fußball- und eine Faustballmannschaft melden. 
1932  findet im Strandbad das Gauschwimmfest statt. 
1933 Die Turngenossenschaft im Arbeiterkulturverein wird aufgelöst; Turn- und Fußballabteilung erhalten Verstärkung. 
1934 sind viele Mitglieder durch den Dienst in den Parteiorganisationen nicht mehr in der Lage, die Übungsstunden des Vereins zu besuchen. 
1936  feiert man das 75jährige Bestehen mit einem Turnabend. 
1939  bis 1945 ruht die Vereinsarbeit. 
1946  Am 29. März nimmt man die Vereinstätigkeit wieder auf. Gustav Höhn wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die Sportarten Fußball, Handball und Turnen werden betrieben. 
1947  tritt der Verein mit einem "Bunten Abend" wieder an die Öffentlichkeit. 
1948  Gründung einer Boxabteilung 
1949 Staffellauf Stadtrat gegen Handballerinnen anlässlich der 1050 Jahrfeier. 
1951 Am 31. März findet der Zusammenschluss des Turnvereins und der ehemaligen Mitglieder der 1933 verbotenen Turngenossenschaft zum Turn- und Sportverein Rodach statt.
28./29. Juli: 90. Stiftungsfest, verbunden mit einem bezirksoffenen Sportfest, wird gefeiert. 
1955  Am 19. Juni wird die Sporthütte eingeweiht. Die Mitglieder erbringen über 5000 Arbeitsstunden an Eigenleistung. 
1956  Die "Schnitzelelf" steigt in die A-Klasse auf.
Gründung des Spielmannszuges unter Werner Ziebe.
1957 Einweihung der langersehnten Städtischen Turnhalle. 
1960 8. Oktober: Vereinsgründungsfeier zum 100jährigen Bestehen im Schützenhaus. 
1961  16.-18. Juni: Hundertjähriges Vereinsjubiläum und Gauturnfest in Rodach.
Sportplatz und Aschenbahn werden mit Betonpfosten und Metallrohren umgeben.
1962  nimmt wieder eine Faustballmannschaft an Verbandsspielen teil. 
1963  Egbert Friedrich wird neuen 1. Vorsitzender des TSV.
Am 28. Januar wird eine neue Vereinssatzung verabschiedet. Der TSV 1860 Rodach wird am 19. Juni in das Vereinsregister eingetragen.
Abschluss des Wasserleitungsbaues zur Sporthütte.
1964  Eine Prellballmannschaft wird von Damen der Gymnastikabteilung gegründet.
Dank der Spenden einheimischer Firmen könne  Bänke am Sportplatz aufgestellt werden.
Am 25. August wird der Bau eines Handball-Kleinfeldplatzes beschlossen.
1966  feiert der Spielmannszug sein 10jähriges Bestehen. 
1967 wird Gerhard Brunner Deutscher Juniorenmeister im Weitsprung
1. Oktober: Einweihung des Kleinfeldspielplatzes 
1968  Der Stadtrat genehmigt am 29. April den Erweiterungsbau zur Sporthütte.
Der Rohbau wird bis zum Herbst errichtet.
Unter der Leitung von Dieter Fuchsberger beginnt der Aufbau einer Tischtennisabteilung 
1969  wird mit dem Ausbau von Jugendräumen im Obergeschoß der Sporthütte begonnen.
In Verbindung mit dem Neubau der Verbandsschule schlägt die TSV-Vorstandschaft den Bau einer Sporthalle vor.
Die Handballabteilung feiert am 13. und 14. September ihr 40jähriges Jubiläum.
1970  Der Pachtvertrag für den Sportplatz am Waldbad wird von der Stadt Rodach bis zum 31.12.1994 verlängert.
1. Juli: Spatenstich zur "Bayernhalle" durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Alfons Goppel.
1971  Dr. Goppel legt am 24. März den Grundstein zur "Bayernhalle" 
1973  findet am 23. Juni das Eröffnungsturnier in der "Bayernhalle" statt. 
Am 21. September wird die erste Übungsstunde der Volleyballer in der Städtischen Turnhalle abgehalten. Teilnehmer: 7 Damen und 5 Herren.
1974

Anlässlich der Feier erscheint Egbert Friedrichs Buch "Rodach - 1075 Jahre".
Historischer Festzug durch Rodach
Die 1. Handball-Damenmannschaft steigt  in die Kleinfeld-Landesklasse Nordbayern auf.
Die 1. A-Jugendmannschaft wird Nordbayerischer Vizemeister.
Das Bayerische Tischtennis-Ranglistenturnier der Jugend findet in der Bayernhalle statt.
Die Prellballdamen belegen den 3. Platz bei den bayer. Meisterschaften
Wiegand Brückner ist 20 Jahre Oberturnwart, Karl Hofmann 20 Jahre Handball-Abteilungsleiter.
Herbert Thein wird für 25 Jahre Tätigkeit als 1. Kassier und geschäftsführender Vorsitzender geehrt.

1975  Egbert Friedrich legt nach 12 verdienstvollen Jahren das Amt der 1. Vorsitzenden nieder. Sein Nachfolger wird Lothar Schwietzke. Für seine großen Verdienste um den Verein wird Egbert Friedrich der Ehrenring des TSV verliehen.
Bayer. Tischtennis-Jugendmeisterschaften in Rodach.
Ehrenvorsitzender des TSV, Max Heublein, verstirbt.
Ländervergleichskampf der Handballjugend: Bayern - Berlin in der Bayernhalle. 1. Handball-Damenmannschaft wird sowohl in der Halle, als auch auf dem Kleinfeld Vizemeister in der Landesklasse Nordbayern. TT-Schülerinnen erreichen bei der "Bayerischen" den 4. Platz.
1976  Egbert Friedrich wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Handball-Männer steigen in die Hallenbezirksliga auf.
Die Volleyballabteilung wird offiziell gegründet. (War vorher der Turnabteilung angegliedert)
"Vetter aus Ummerstadt" - Heimatspiel von Richard Hauptmann wird unter der Regie von Egbert Friedrich mit großem Erfolg aufgeführt.
Der Spielmannszug feiert sein 20jähriges Jubiläum. Die  Handballabteilung kann auf 50jähriges Bestehen zurückblicken.
TT-Schülerinnen belegen den 2. Platz bei der bayerischen Meisterschaft.
1977 TT-Schülerinnen erringen die Bayerische Meisterschaft, Sabine Weber wird bayer. Meisterin im TT-Schülerinnen Einzel, Sabine Weigelt erreicht den 3. Platz.
1978  Die Volkstanzgruppe kann sich erstmals in Volkstümlichen Trachten präsentieren, die durch Spenden aus der Bevölkerung beschafft werden konnten.
Die 1. Handballmännermannschaft gewinnt ein großes Internationales Turnier in Oberburg/Schweiz
Der Spielmannszug nimmt mit 21 Spielleuten am Deutschen Turnfest teil.
1979  Lothar Schwietzke tritt vom Amt des 1. Vorsitzenden zurück. Gerhard Gaksch wird zu seinem Nachfolger gewählt.
Der große Förderer des TSV, Friedrich ("Fritze") Franzen wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Die TT-Damenmannschaft belegt in der Landesliga den 3. Platz
Die 1. männl. A-Jugend schafft den Aufstieg in die Hallenhandball-Oberliga Nord. Fritz Hörnlein und Hans Leicht werden Ehrenmitglieder. 
 1980 belegt die Handball-A-Jugend den 2. Platz in der Bayerischen Oberliga Nord
26.-29. Juni: Die Fußballer feiern ihr 60jähriges Jubiläum. Höhepunkt war ein Einlagespiel der "Schnitzelelf" gegen die "Alten Herren" des TSV. 
1981  Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen des Spielmannszuges
Gründung der Tennisabteilung
Die 1. Handball-Männermanschaft erringt den Aufstieg in die nordbayerische Verbandsliga. 
1982  22. Januar: In der Jahreshauptversammlung wird der Bau von zwei Tennisplätzen und der Ausbau der Sporthütte beschlossen.
09. September: Fertigstellung der Tennisplätze.
Die weibliche Handball-B-Jugend wird Bayerischer Meister.
Helga Brunner erringt den 1. Platz beim 25. Landesturnfest in Coburg. Sie wird damit Bayerische Meisterin im Leichtathletik-5-Kampf.
Die Volleyballer schaffen ohne Verlustpunkt den Aufstieg in die Bezirksklasse Oberfranken.
1983 

21. Mai: Offizielle Einweihung der Tennisplätze.
9. Juli: Außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt den Ausbau der Sporthütte mit einer in vernünftigem Rahmen gehaltenen Gastronomie.
3. Dezember: Die Volleyballer feiern ihr 10jähriges Bestehen.
Die Tennisabteilung hat ihr Ziel - 100 Mitglieder - erreicht.

 1984 Für Gerhard Gaksch und Herbert Sühlfleisch können in der Jahreshauptversammlung keine Nachfolger gefunden werden. Beide setzen kommissarisch die Arbeit fort.
Gaukindertreffen findet in Rodach statt.
Im Alter von 38 Jahren verstirbt Gerhard Gaksch, der seit 1979 das Amt des 1. Vorsitzenden innehatte. Der TSV verliert mit ihm einen beliebten und einsatzfreudigen Sportfreund.
Tennis-Herrenmannschaft nimmt erstmals an Punktspielen teil.
Wigand Brückner gibt nach über 30 Jahren die Leitung der Turnabteilung ab. Sein Nachfolger wird Günter Brunner.
1985  Herbert Sühlfleisch wird zum 1. und Friedrich Hofmann zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Der TSV beschließt in einer Mitgliederversammlung (nochmals) den Erweiterungsbau der Sporthütte und den Ausbau des Platzes.
Die TSV-Veranstaltung "Mit Musik und Gesang die Rodach entlang" wird durch die Mithilfe der bekannten Fernsehmoderatorin Carolin Reiber und vieler anderer Vereine ein großer Erfolg, so das über 8000 DM für den Kurpark gespendet werden konnten.
Der Verein hat 902 Mitglieder: 599 Erwachsene, 343 Schüler und Jugendliche. 
   ...wird fortgesetzt...

Aus: Festschrift zur 125-Jahrfeier des TSV 1860 Rodach